Montag, 17. August 2015

{Reisen] Familienurlaub auf Fehmarn und Tagesausflug nach Kopenhagen

Jaha, wir können auch gutbürgerlich verreisen - es muss nicht immer weit weg sein, wir können auch in Deutschland Spaß haben!! (Ehrlich gesagt wäre wir doch lieber weit weg geflogen, aber das haben wir uns noch nicht getraut mit dem zu dem Zeitpunkt acht Monate alten Froschn...)

Wie auch immer, nach langem Hin und Her und verzweifelter Suche mit dem Handy (zu dem Zeitpunkt hatten wir im neuen Haus noch kein Internet oder Telefon) sind wir bei einer bezaubernden kleinen Strandhütte auf Fehmarn gelandet und haben schnell entschlossen gebucht! Und was soll ich sagen - wir haben alles richtig gemacht. Die richtige Stelle für uns auf der Insel (fernab der Touristenströme), die richtige Zeit (eine Woche vor der Hochsaison), das richtige Wetter (gut, das konnten wir nicht wissen, aber der Rest Deutschlands schwitzte bei 38°C, und wir genossen 27° und ein frisches Ostseelüftchen) und vor allem die richtige Unterkunft. Wer sich dieselbige mal genauer anschauen möchte: wir waren im Gut Teichhof (klick für die Webseite), und zwar in der Strandhütte Magellan; Traumblick vom Esstisch auf die Ostsee inklusive! Und nein, ich werde nicht bezahlt dafür, dass ich das hier so lobe ;)
Frühstück vor dem Strandhaus in der Sonne :) Rechts seht ihr den Deich, hinter dem sich die Ostsee verbirgt ♥

Mir hat die Insel sehr gut gefallen (ich war als Bayerin doch tatsächlich das erste Mal auf einer deutschen Insel O_o), es war wunderbar ruhig dort! Zweimal bin ich lange am Deich entlang gejoggt (zu meinem neuen Hobby an anderer Stelle mehr), wir sind mit der Kleinen Fahrrad gefahren (die haben wir uns schnell und unkompliziert in Puttgarden ausgeliehen), zwei Tage lagen wir einfach nur faul am Strand und haben dem Froschn beim Wühlen im Sand zugesehen.


Außerdem haben wir einen Tageausflug nach Kopenhagen gemacht.

Auf der Fähre nach Rødby

Kopenhagen ist wirklich schnell zu erreichen, die Fähre fährt ca. 45min, und von Rødby aus sind es noch etwa 160km mit dem Auto, die hat man in ca. 1.5h hinter sich. Was die Stadt selber betrifft, so war ich etwas enttäuscht, sieht man doch immer die tollen Bilder mit dem dänischen Charme und den putzigen bunten Häusern und den Bötchen - diese habe ich leider nur in einer einzigen Ecke gefunden! Sicher ist es eine hübsche Stadt, und die zahlreichen Schlösser sind auch nett anzusehen, aber ich würde nicht noch einmal hinfahren. Mir hat irgendwie das Gemütliche gefehlt; vielleicht waren wir auch nur an den falschen Ecken unterwegs. Und wer übrigens einen kleinen gelben Strumpf findet - der gehört unserem Froschn, den hat sie ausgezogen und weggeworfen!


Ein zauberhaftes kleines Café am Rosenborg Schlossgarten, an der Ecke Gothersgade / Kronprisessegade
Der Klassiker in Kopenhagen: die kleine Meerjungfrau
Mein Fazit zu diesem Urlaub: ich bin selten so erholt und entspannt wiedergekommen wie dieses Mal. Sich einfach eine Ecke auf der Insel suchen, unter einem Baum, dem Wind zuhören, die Sonne auf den Bauch scheinen lassen (bei immerhin xxx Sonnenstunden im Jahr leicht möglich!), ein bißchen Fahrrad fahren, Schiffen am Horizont zugucken und sich überlegen, wo sie denn hinfahren, oder doch mal für einen Tag in Burg auf Fehmarn bummeln und shoppen gehen, Fischbrötchen und aufdringliche Möwen inklusive. Für Familien und Erholungsbedürftige genau das Richtige!





Die deutlich stürmischere Ostküste

Montag, 20. Juli 2015

So viel ist passiert und die Zeit wird nicht mehr, sondern nur schneller

Meine Lieben, lieben alten Leser und vielleicht auch ein paar neue liebe Leser!

So schrecklich viel ist passiert im letzten Jahr, und die Prioritäten meines Lebens haben sich ganz gewaltig verschoben. Da ist dieses kleine Mädchen, was nun einen sehr großen Platz in meinem Herzen einnimmt (und nicht minder viel Zeit in meinem Terminkalender), dann ist da dieser Mann, den ich nun seit September 2014 "meinen" Mann nennen darf, und schließlich ist da noch dieses Haus mit dem Urwald namens Garten, das den letzten Rest meiner Zeit in Anspruch nimmt.
Trotz all dieser "Widrigkeiten" habe ich beschlossen, dass ich wieder bloggen möchte. Wer erwartet, dass alle zwei oder drei Tage hochwertigste Posts erscheinen, ist aber leider falsch hier - ich liebe alle oben genannten Punkte zu sehr, um mich dem Diktat von Blog Schedules zu unterwerfen. Ich möchte bloggen, wenn ICH möchte, auch wenn das heißt, dass die Leser hier im überschaubaren Rahmen bleiben - das ist dann eben so.
Das Prinzip dieses Blogs soll (wie auch der Header sagt) "nett" sein - die netten Dinge des Lebens, Essen, DIY, Deko, Reisen, vielleicht ein kleines bisschen Make Up oder Outfits, Mama- und Baby- Inhalte und der tägliche Wahnsinn.
Auch ist noch lange nicht alles so, wie ich es gerne hätte (die Seiten fehlen, das Impressum, mit dem ganzen Layout bin ich auch noch nicht so glücklich), aber wenn ich das hinkriegen will, bevor ich den ersten Post schreibe, wartet ihr noch geschätzt ein halbes Jahr.  Seid geduldig mit mir!

So - und bevor ich euch noch lange voll latschere, gibt es zwei Bilder von dem momentan schönsten kleinen Mädchen von allen kleinen Mädchen in meinem Leben - unsere kleine Rübe, Froschn, Mausebär...



Samstag, 30. August 2014

{Rezept} Kekse, die gute Laune machen und schnell gehen!

Für meinen "Abschied" auf der Arbeit musste ich natürlich etwas vorbereiten - was meine Arbeitskollegen betrifft, war ich eher unkreativ und habe einen gefüllten Brotkranz mit selbstgemachter Kräuterbutter sowie Maracujasirup vorbereitet. Den Maracujasirup habe ich bei  Vera von Nicest Things gefunden und gleich nachgemacht - er schmeckt auch ohne Alkohol toll, wir haben ihn mit alkoholfreiem Sekt gemischt!

Aber nun zu den Keksen, die haben meine lieben Mädels aus den Arztpraxen bekommen! Ich hab drei verschiedene Sorten gemacht - Marshmallow-Brownies, Peanut-Butter-Cookies und Rosmarin-Vanille-Taler. Die Marshmallow-Brownies sind definitiv was für die Seele und die Hüfte, aber sie sind besch... zu schneiden - wenn da jemand einen Tipp hat, wie es besser geht, her damit!!



Für ca. 30 Marshmallow-Brownies:
  • 50g Vollmilchschokolade
  • 50g Zartbitterschokolade
  • 100g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Ei
  • 80g Mini-Marshmallows
Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Wenn ihr eine Brownie-Form habt - super, ansonsten tut es auch ein normales Backblech, dann werden sie eben nicht so dick. Legt die Form mit Backpapier aus.
Beide Schokoladensorten getrennt voneinander hacken, und das Mehl mit Salz und Backpulver vermischen.
Die Zartbitterschokolade in einem kleinen Topf mit der Butter zusammen vorsichtig schmelzen, dann in eine Schüssel umfüllen, kurz abkühlen lassen und mit dem Zucker und dem Ei vermischen. Dann die Mehlmischung unterheben und den Teig in die Form füllen. Ca. 15 min lang backen, dann herausnehmen und mit der gehackten Vollmilchschokolade und den Minimarshmallows bestreuen. Nochmal für 5 min in den Ofen, die Marshmallows sollten geschmolzen und leicht gebräunt sein. Auskühlen lassen und in Rechtecke schneiden (hahaha...). 


Für ca. 40 kleine Peanut-Butter-Cookies:

  • 150g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g weiche Butter
  • 100g Zucker
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei
  • 100g Erdnussbutter
  • nach Belieben eine Handvoll Erdnüsse
  • eventuell Kouvertüre zum Verzieren
Heizt den Backofen auf 160° Umluft vor. Die Erdnüsse grob hacken.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen, das Ei und die Erdnussbutter dazugeben und alles gut verrühren. Die Mehlmischung und die Erdnüsse dazugeben und alles kräftig vermischen. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Kugeln auf ein Backblech setzen und 13-15 min backen. Nach dem Auskühlen könnt ihr noch zur Verbesserung der Optik etwas Kouvertüre darüberträufeln ;)


Für ca. 30-40 Rosmarin-Vanille-Taler:
 
  • 2-3 EL Rosmarinnadeln
  • 150g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150g weiche Butter
  • 2 Prisen Salz
  • 1 Ei
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 EL Wasser
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Den Rosmarin fein hacken, mit 50g Zucker und dem Vanillezucker in einen Mörser geben und kurz verreiben. In eine kleine Schüssel umfüllen. 
    Mehl mit dem Backpulver vermischen, die Butter, den übrigen Zucker und das Salz schaumig schlagen. Ei, Vanillemark und Wasser zugeben und alles verrühren. Die Mehlmischung unterrühren. 
    Nehmt nun mit dem Händen etwas Teig ab und formt daraus kleine Kugeln (ca. 2,5cm Durchmesser). Wälzt die Kugeln in dem Rosmarinzucker, dann drückt ihr sie vorsichtig zu kleinen Talern platt (mit dem Boden eines Glases oder einfach mit den Händen). Ca. 12-13 min backen. 


    Also, wenn ihr an diesem Wochenende, das ja wettertechnisch zumindest bei uns eher trübe wird, noch nichts vorhabt - ran an den Ofen! ;)

    Sonntag, 17. August 2014

    Mopse-Woche 28 und Pläne für den baldigen Urlaub / Mutterschutz

    Für alle, die es noch nicht bei Instagram gelesen haben - wir bekommen ein zuckersüßes kleines Mädchen! (Natürlich wird sie zuckersüß - das eigene Baby ist IMMER zuckersüß, auch wenn es verknautscht ist und blau angelaufen und Milchschorf hat und eine Hackfresse!) Mir geht es (immer noch) einfach bombig, ich ärgere mich lediglich mit starkem Sodbrennen (gelobt sei der Erfinder von Omeprazol!) und angeschwollenen Beinen herum. Beides aushaltbar und vor allem beides Dinge, gegen die man leicht was machen kann.
    Zur Freude meines Umfeldes habe ich auch sehr wenig Stimmungsschwankungen, ich bin höchstens ein klein wenig näher am Wasser gebaut als sonst, aber das macht sich nur bei Schnulzenfilmen bemerkbar ;) Das Bäuchle ist mittlerweile so groß, dass man es nicht mehr als Pizzawampe abtun kann, und die Lütte strampelt, was das Zeug hält, wenn sich die Mama ihrer Meinung nach nicht genug bewegt... Und wir können es ehrlich gesagt kaum mehr erwarten, sie im Arm zu halten, auch wenn es noch 2,5 Monate hin sind!!


    In einer guten Woche bin ich bereits im Urlaub, dem sich nahtlos der Mutterschutz anschließt, ihr dürft also hoffen, dass es dann wieder lebhafter zugeht hier - der Plan steht auf jeden Fall!

    Meine weiteren Pläne für die arbeitsfreie Zeit:
    • heiraten (wir haben auch endlich mal unsere Ringe, yay! Wobei wir hier nicht um den Goldschmied und die Anfertigung herumgekommen sind... aber sie sind wunderschön geworden!)
    • den Hausbauern auf die Finger gucken und nerven (die Bodenplatte soll in der dritten Septemberwoche kommen)
    • Deko des Hauses planen (dafür liegen schon wundervolle Bücher von Holly Becker und Clare Nolan bereit)
    • viel Sport machen, soweit das noch geht
    • Unseren Hausrat durchgucken nach Doppelgängern und die vor dem Umzug bei Ebay einstellen
    • Wieder ganz viel Kochen und Backen und darüber bloggen!
    • Und über Einrichtung bloggen, und Deko, und die schönen Dinge des Lebens...
    • mir darüber im Klaren werden, wie das so mit meiner beruflichen Zukunft weitergehen soll - dazu vielleicht bei Gelegenheit mehr...
    • meine Kleine, wenn sie denn da ist, ganz viel knuddeln und liebhaben und abknutschen und süß finden - außer, wenn sie schreit, frisch gewickelt werden muss, mich nachts zum fünften Mal aus dem Bett holt etc.  

    Oben rechts sehen Sie eine rosa Nase im Bild, proudly presented by Lottie, neugierige Hauskatze

      Mittwoch, 6. August 2014

      Wie man möglichst aufwendig künstliche Cake Pops fabriziert

      Die beste Freundin feiert Hochzeit. Und sie hat Cake Pops in der Deko. Was denkt sich die schlaue Trauzeugin? Jup - lass mal Cake Pops basteln, damit das Geschenk auch richtig cool auf dem Geschenketisch aussieht!! Die echten fallen auf Grund von Wärme und Sonne und vier Stunden Autofahrt bis Hanau aus, also "musste" ich ohne Kuchen kreativ werden.

      War ich auch. Liebe Kinder - es geht mit 100%iger Wahrscheinlichkeit auch einfacher, aber hey, der Sonntag musste ja mit irgendwas rumgebracht werden! Also habe ich Styroporkugeln gekauft, Schaschlik-Spieße, Tapetenkleister, braune Acrylfarbe und Zuckerstreusel.


      Tapetenkleister anrühren, dabei zur Freude des Mannes möglichst viele Küchengefäße verwenden, bis man die richtige Konsistenz hat (ungefähr wie Kouvertüre), und dann die Acrylfarbe einrühren. Sieht dann auch aus wie Kouvertüre, riecht nur nicht so lecker. Styroporkugeln auf Schaschlikspieße stecken und in dem Tapetenkleister wenden, bis sie schön überzogen sind, dann in einem Gefäß zum Trocknen beiseite stellen. Den Rest des Nachmittags kann man dann damit verbringen, die Kugeln zu wenden, heruntertropfende Farbe aufzufangen, wieder auf die Kugeln zu streichen usw. Trocknen tun die Dinger nämlich nicht so schnell*.
      *innerhalb der nächsten drei Tage

      Man hätte die Kugeln auch anmalen können. Aber dann hätte man die Oberflächenstruktur der Kugel gesehen und ich wollte einen dickeren Überzug, damit es aussieht wie Schokolade und nicht wie Farbe! Bastelleim wäre bestimmt auch gegangen, das ist mir aber erst später eingefallen. Der wäre bestimmt schneller getrocknet...

      Nach drei Tagen kann man dann die Kugeln mit Sprühkleber überziehen und die Zuckerstreusel festpappsen und hey, dann ist man auch schon fertig! Super, oder? Naja, das Ergebnis kann sich sehen lassen, aber danach ist man ja immer schlauer ;)
      Und wehe, die Liebste weiß das nicht zu würdigen!!!

      Sonntag, 22. Juni 2014

      Baby-Update und Früchtchen-Deko aus Papier

      Eigentlich, eigentlich... hab ich gar keine Zeit mehr für diesen Blog. Eigentlich hatte ich ihn gedanklich schon geschlossen. Und eigentlich wird sich an der Häufigkeit meiner Posts vermutlich nicht viel ändern in den nächsten Wochen, es sei denn, ich langeweile mich im Mutterschutz zu Tode!


      Und trotzdem kriegt ihr hier wieder was zu lesen. Alte Gewohnheiten, und vielleicht auch die Nachricht einer lieben Freundin, die meine Ideen bezüglich Blogschließung gar nicht gut fand. Was ist also los bei mir? Krümel wächst und gedeiht, und macht seiner Mama Kummer, weil die sich gar nicht so rund kennt - vor allem ist mein Hauptproblem, dass das Bäuchlein eher klein und noch leicht zu übersehen ist, die Hüften und Oberschenkel dafür aber immer mehr in den Fokus rücken! Das wird ein Kampf anschließend mit den Kilos...
      Momentan bin ich in der 21. Woche, weiß noch nicht was es wird und fühle mich super. Diese Schwangerschaft ist wirklich angenehm, die kleinen Beschwerden wie dicke Beine oder Sodbrennnen lassen sich noch sehr gut in den Griff bekommen mit den üblichen Mittelchen (Gaviscon und Kompressionsstrümpfe). Bis Ende August muss ich noch arbeiten, aber ich habe ja sowas von keine Lust mehr... ;) Seit einigen Tagen zappelt das Kleine auch fleißig vor sich hin - wer mir da noch mal was von "zarten Schmetterlingen im Bauch" erzählt, den lache ich aus! Es fühlt wie genau das an, was es ist - zarte Stupser von innen an die Bauchdecke! Aber "Schmetterlingsflügel" hab ich da nie gespürt...

      Soviel zu dem Baby-Update, ich wollte euch ja noch etwas anderes zeigen! In der neuen Couch-Ausgabe wurde Werbung für die Seite mrprintables.com gemacht, die Vorlagen für Papier-Früchtchen zum Download anbietet. Ich fand die abgebildeten Früchte so hübsch, dass ich gar nicht glauben konnte, dass die Vorlagen kostenlos sein sollten - aber das sind sie tatsächlich! Und nicht nur das gibt es auf der Seite, sondern auch noch einen ganzen weiteren Haufen hübsche Bastelvorlagen, ich bin sehr angetan :)
      Die Früchte zu basteln ist nicht ganz so einfach, ich werde das auch noch mal mit festerem Papier ausprobieren, aber als Deko für wo-auch-immer sind sie einfach zu schön!
      Einfach ausdrucken, ausschneiden, und zusammenkleben - wo ihr kleben und falten müsst, erschließt sich von selber. Viel Spaß beim Basteln!




      Mittwoch, 21. Mai 2014

      {Rezept} Veganes Nussbrot

      Nein, ich bin nicht unter die Veganer gegangen - bei mir gibt es nach wie vor nichts Schöneres als ein leckeres Stück totes Tier auf dem Teller! Aber durch einige Arbeitskollegen und Leute, die ich über Juice Plus kennengelernt habe, habe ich meine Vorurteilshaltung gegenüber Veganern und Vegetariern ein bisschen aufgegeben!
      Und weil ich ja grundsätzlich für's Backen und Kochen und überhaupt bin, habe ich mir die Tage ein Herz gefasst und mich an einem veganen Nussbrot probiert. Mein Männe (und ehrlich gesagt, ich auch) hatte angesichts der Zutatenliste befürchtet, dass ich da einen Stein aus dem Ofen ziehe, der mit einem fluffigen, saftigen Brot nicht mehr viel gemeinsam hat, aber weit gefehlt! Es ist saftig, es ist unglaublich lecker und lässt sich sowohl mit jedem Brotaufstrich als auch pur essen!


      Und neben der Tatsache, dass es vegan ist, ist es auch unglaublich gesund, es enthält viele Ballaststoffe und Omega-Fettsäuren - also, trotz der Tatsache, dass die Kalorien geschätzt zwanzig Nutella-Toasts entsprechen - haut rein!!

      Für einen kleinen Laib braucht ihr:
      • 135g Sonnenblumenkerne
      • 90g Leinsamen
      • 65g Haselnüsse oder Mandeln (ganze Nüsse!)
      • 145g Haferflocken
      • 2 EL Chiasamen (bekommt ihr im Reformhaus oder sogar in der Apotheke)
      • 4 EL Flohsamenschalen (Reformhaus / Apotheke)
      • 1 Tl Meersalz, feinkörnig
      • 1 EL Ahornsirup / Honig / Stevia (Stevia entsprechend weniger!)
      • 3 EL Kokosöl (Reformhaus / Apotheke)
      • 350ml Wasser
      Die Herstellung ist, ehrlich gesagt, ziemlich einfach: ihr mischt in der einen Schüssel alle trockenen Zutaten, und in einer anderen alles Flüssige. Dann beides zusammenschütten und gut vermischen.
      Den "Teig" in eine Brotbackform oder Kuchenform füllen (das ist wirklich wichtig, dass ihr bereits jetzt die Form vorgebt, die das Brot später haben soll!), glattstreichen und dann mindestens zwei Stunden einweichen lassen. Wenn ihr die Zeit habt, lasst das Brot über Nacht stehen! Und wenn es fertig gezogen ist, wisst ihr, warum ich sagte, gebt bereits vorher die endgültige Brotform vor - es wird nämlich ziemlich fest, da die Zutaten das Wasser vollständig aufsaugen!


      Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Das Brot etwa 20min backen, und dann aus der Form nehmen und mit der Unterseite nach oben noch einmal 30-40 min backen. Es ist fertig, wenn es (wie bei jedem "normalen" Brot) beim Klopfen darauf hohl klingt.




      So meine Lieben - tut etwas für eure Gesundheit!! Lasst es euch schmecken! :)